Preisverleihung Josefstädter Klimaschutzpreis

Engagierte Initiativen und Ideen in der Josefstadt prämiert

fotocredit: Bezirksvorstehung Josefstadt

In Kooperation mit Klimabündnis Österreich wurde der Josefstädter Klimaschutzpreis heuer zum 4. Mal an Menschen, Organisationen und Unternehmen im Bezirk vergeben, die vorbildliche Klimaschutzmaßnahmen in ihrem Einflussbereich innerhalb des Bezirks umsetzen.

Eine Jury, bestehend aus Umweltexpertinnen und Umweltexperten sowie Vertreterinnen und Vertretern aller Fraktionen der Josefstadt, bewertete die eingereichten Maßnahmen und Projekte und zeichnete die daraus resultierenden besten Projekte am 21.März 2018 in der Bezirksvorstehung aus.

Die Siegerprojekte

Christian Zoll: „Begrünte Gehwege für eine Fußgängerfreundliche Josefstadt“

Begrünte Gehwege stellen einen Anreiz zum verstärkten zu-Fuß-Gehen dar. Christian Zoll schlägt unter anderem das Begrünen von Hauswänden und die Pflanzung von Bäumen an geeigneten Stellen vor, um die Motivation zum Zu-Fuß-Gehen in der Josefstadt zu steigern.

VBS HAK Schönborngasse : Mag. Barbara Höfler: „ShareBike - die eindeutige smartere Art von A nach B zu kommen“

Schülerinnen und Schüler des 2.Jahrgangs der HAK plus haben einen Businessplan ausgearbeitet, wie man das Angebot von Citiybikes um Elektrofahrrädern erweitern könnte, um auch weniger sportliche Menschen und ältere Personen anzusprechen.

Konstantin Klingler Lobu: „Lobu“

Ein dreiköpfiges Schülerteam bietet unter dem Namen lobu.at eine klimaschonende Alternative zum Online-Versand-Buchhandel an, die gleichzeitig die lokale Wertschöpfung fördert. Wünscht ein Kunde ein Buch kann er es online über Lobu bestellen. Lobu greift auf die Warenbestände der lokalen Buchhändler zu und kann das Buch per Fahrradkurier noch am selben Tag liefern – ganz ohne Transportemissionen und zum Wohle der lokalen Buchhändler. Das Projekt hat bereits die erste Testphase im 18.Bezirk erfolgreich durchlaufen und wird gerade ausgebaut.

Josef Widmar: „Plastik – nein danke“

Josef Widmar hat die Idee Stoffsackerl als eine Art Clubkarte zu nützen, mit der man bei bestimmten Geschäften und Lokalen im Bezirk Vorzüge genießt. Sei es ein Gratis-Espresso nach dem Einkaufen oder 10% Rabatt beim Delikatess-Laden.

Lisa Berger: „Klimabuddy“

Die „Kleinen“ lernen von den „Großen“. Lisa Berger schlägt ein KlimaBuddy-System für Schulen vor. Ältere Schülerinnen und Schüler sollen den Jüngeren mit Verbesserungsvorschlägen zu Ressourcenschonung und Klimaschutz im Schulalltag zur Seite stehen. Durch den partnerschaftlichen Austausch sollen bekannte Klimaschutz-Ideen umgesetzt und neue entwickelt werden.

Ökosoziales Studierendenforum: „ShaCa“ Sharing ist caring– Ausborgen und Ressourcen schonen

Die Einwohnerinnen und Einwohner der Josefstadt können bei der Bezirksvorstehung Sticker bestellen mit Motiven von Gegenständen, die man sich bei ihnen ausborgen kann. Diese Sticker werden an Briefkästen oder Haustüren angebracht und zeigen so den Nachbarinnen und Nachbarn, welche Gegenstände sie sich kostenlos leihen können. Das schont die Ressourcen und fördert die Nachbarschaft.

Sonderkategorie „Sharing – Dinge gemeinsam nutzen“

Stefanie Pichler: „Dinieren statt verlieren – das perfekte Resteessen“

Stefanie Pichler hat die Idee via APP gemeinsame Resteessen zu organisieren, eine Überbleibsel-Börse einzurichten und sogar das Profil des eigenen Kühlschranks einzugeben. Dadurch soll die Lebensmittelverschwendung gestoppt, das Klima geschont und der soziale Austausch gefördert werden. Durch das Kochen mit Promis und Open-Kitchen-Nights wird dieses Thema öffentlichkeitswirksam transportiert und viele Menschen erreicht werden.

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