12 Preisträger:innen bei Premiere des Klimapreis Mariahilf

Gelungene Premiere beim Klimapreis Mariahilf: 33 Einreichungen, 12 tolle Siegerprojekte.

Bezirksvorsteher Markus Rumelhart gratulierte Vertreter:innen zum Projekt "Nachhaltige Mobilität für Mariahilf". Foto: Klimabündnis

Von der Traumreise „Visionärer Brief an meinen noch ungeborenen Enkel“ über das Schulprojekt „Amerling blüht“ und den „SDG Klimawalk“ bis zum Sonderpreis „´s Häferl“. 12 Ideen und Projekte von Privatpersonen, Schulen, Organisationen und Unternehmen wurden bei der Premiere des Klimapreis Mariahilf ausgezeichnet. Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl der insgesamt 33 Einreichungen: es soll ein Beitrag zum Klimaschutz oder zur Klimawandelanpassung in Mariahilf geleistet werden. Preisgelder in der Gesamthöhe von 6.000 Euro wurden ausgeschüttet.

„Die Premiere des Klimapreis war ein voller Erfolg. Es zeigt, wie sich die Menschen in unserem Bezirk mit konkreten Ideen und Projekten zur Weiterentwicklung unseres Bezirks einbringen. Und es bestätigt, dass gerade die Lebensqualität und der Klimaschutz oberste Priorität haben. Danke an alle, die eingereicht haben und herzlichen Glückwunsch an die Preisträger:innen“, freut sich Bezirksvorsteher Markus Rumelhart. Ausgeschrieben wurde der Preis vom Klimabündnis-Bezirk Mariahilf gemeinsam mit dem Klimabündnis Österreich.

Träumen war ausdrücklich erlaubt

Besonderes Interesse weckte die Kategorie „Klima Traum – Mariahilf 2040“.  Gefragt waren Visionen und Kreativität. Eingereicht werden konnten Kurzgeschichten, Gedichten, Fotocollagen, Videos oder Comics und Grafiken. Die Jury überzeugt haben gleich vier Einreichungen. Harald Buschbauers Traum: Das bestehende Flussbett des Wienflusses soll unverändert als leistungsfähiger Hochwasserableitungskanal bleiben, daneben soll ein kleinerer Bachlauf auf Straßenniveau angelegt werden, der je nach Platz- und Höhenverhältnissen zum Teil als naturnah gestaltetes Bachbett angelegt wird. Georg Matuschkowitz beschreibt in seinem Brief an den noch ungeborenen Enkel wie der blühende, verkehrsberuhigte Bezirk mit guter Luft im Jahr 2040 aussieht. Die 3A Friedensklasse der Stadtteilschule Mariahilf überzeugte mit der Einreichung „Regionales Einkaufen und Denken in unserem Bezirk“, in der Kategorie „Kinder und Jugendliche“ wurde der Traum von Lisa Bernhard zur „Wientalmauer Begrünung“ prämiert.

Klip 6 - Preisverleihung 2021

Die 12 Preisträger:innen beim Klimapreis Mariahilf

Kategorie „Klima Traum – Mariahilf 2040“

  • Wien[Hoch]Fluss | Harald Buschbauer
  • Mariahilf 2040 – visionärer Brief an meinen noch ungeborenen Enkel | Georg Matuschkowitz
  • Regionales Einkaufen und Denken in unserem Bezirk | 3A Friedensklasse der Stadtteilschule Mariahilf STS6 Mittelgasse

Kategorie „Klimatraum – Mariahilf 2040“ - Kinder & Jugendliche

  • Wientalmauer Begrünung | Lisa Bernhard

Kategorie „Realisierte (abgeschlossene oder laufende) Klima-Projekte im Bezirk“

  • GartenWErkStadt | Operation grüner Daumen
  • Garteln für die Seele | Wiener Hilfswerk – Nachbarschaftszentrum 6 – Mariahilf
  • Amerling blüht | Amerlinggymnasium

Kategorie „Zukünftige Klima-Projekte im Bezirk“

  • Nachhaltige Mobilität für Mariahilf | Autobefreit in Wien
  • SDG-Klimawalk – Entdecke dein nachhaltiges Grätzl | Österreichisches ÖkologieInstitut
  • Lehrgang zum/zur Mariahilfer Klimapaten/in | VHS Mariahilf Neubau Josefstadt
  • Die versteckte Insekteninsel | Christina Fritscher-Medek

Sonderpreis

  • ´s Häferl | Evangelische Stadtdiakonie Wien

Der Klimabündnis-Bezirk Mariahilf

Im Oktober 2019 hat sich Mariahilf dem Klimabündnis Österreich angeschlossen. Seitdem wurden bereits wichtige Weichen gestellt, die den Rahmen für aktiven Klimaschutz im Bezirk bilden. Ein eigener Mariahilfer Klimabeirat wurde ins Leben gerufen – dieses Gremium besteht aus politischen Vertreterinnen und Vertretern des Bezirks und Umweltschutz-Fachleuten. Der Beirat berät und unterstützt die Bezirksvertretung Mariahilf bei den Agenden als "Klimabündnis-Bezirk". Im Juni 2020 wurde das vom Beirat erstellte Mariahilfer Klimaschutz-Leitbild von der Bezirksvertretung beschlossen. „Diese Grundsätze sind jetzt unser Kompass bei kommunalpolitischen Entscheidungen", so Bezirksvorsteher Rumelhart.

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