Webinar: Kommunaler Klärschlamm

Am 04.11. von 09:00 – 10:30 findet das nächste Webinar des Team Kreislaufwirtschaft statt, diesmal zum Thema Klärschlamm.

Orientierung bei Phosphorrückgewinnung

Was Gemeinden jetzt wissen müssen

Klärschlamm ist nicht nur ein Entsorgungsproblem, sondern enthält mit Phosphor einen unverzichtbaren Rohstoff.

Neue regulatorische Vorgaben stellen Gemeinden und Abwasserverbände jedoch vor wichtige strategische Entscheidungen: Wie soll Klärschlamm künftig verwertet werden? Welche Kooperationen und Kapazitäten werden benötigt? Und mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Das Webinar im Rahmen des Projekts Team Kreislaufwirtschaft gibt einen kompakten Überblick über die aktuelle Klärschlammbewirtschaftung in Österreich, erläutert die rechtlichen Anforderungen und zeigt anhand eines regionalen Beispiels, wie sich Kläranlagenbetreiber gemeinsam auf die Veränderungen vorbereiten.

Thema

 

Die Bewirtschaftung kommunaler Klärschlämme steht vor einem grundlegenden Wandel. Die neue EU-Kommunalabwasserrichtlinie und die österreichische Abfallverbrennungsverordnung bringen Anforderungen an die Abwasserreinigung, Klärschlammbehandlung und Rückgewinnung von Phosphor.

Für Gemeinden und Abwasserverbände stellen sich damit zahlreiche Fragen:

  • Wo und in welchen Mengen fällt Klärschlamm an? Wie wird er derzeit in Österreich verwertet?
  • Welche Anlagen sind von den neuen Vorgaben betroffen? Welche technischen und organisatorischen Lösungen stehen zur Verfügung?
  • Und wie können sich Gemeinden frühzeitig auf Investitionen, steigende Kosten und neue Kooperationserfordernisse vorbereiten?

Im kostenlosen Webinar ordnet Matthias Zessner-Spitzenberg von der TU Wien die gegenwärtige Klärschlammbewirtschaftung ein und zeigt, welche Rolle Phosphorrückgewinnung künftig für eine kreislauforientierte Nutzung spielen kann. Hubert Grech vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft erläutert die aktuellen regulatorischen Rahmenbedingungen und die Vorgaben zur Phosphorrückgewinnung. Markus Callegari vom Abwasserverband Hall in Tirol–Fritzens gibt anschließend Einblick in die „Tiroler Lösung“. Der Werkstattbericht zeigt, wie mehrere Kläranlagenbetreiber gemeinsam an einem zukünftigen Verwertungsweg arbeiten.

Ziel der Veranstaltung ist es, bestehende Unsicherheiten zu reduzieren und Gemeinden sowie Abwasserverbänden eine fundierte Grundlage für ihre nächsten Schritte zu bieten.

Programm

 

09:00       Begrüßung und Einstieg

               Daniel Resch, Österreichischer Wasser- und Abfallwirtschaftsverband

              Andreas Van-Hametner, Moderation Team Kreislaufwirtschaft/RFA

 

09:05      Klärschlamm als Ressource – Status Quo und Zukunft der Bewirtschaftung

               Matthias Zessner-Spitzenberg, TU Wien

 

09:35       Aktuelle Regulatorik zur Klärschlammverwertung – Fokus Phosphorrückgewinnung

                Hubert Grech, BMLUK

 

09:55       Die Tiroler Lösung der Klärschlammverwertung. Ein Werkstattbericht

                Markus Callegari, Abwasserverband Hall in Tirol – Fritzens

 

10:10       Diskussion und offene Fragen aus dem Publikum

 

10:25        Zusammenfassung und Ausblick auf kommende Projektaktivitäten

                 Andreas Van-Hametner, Team Kreislaufwirtschaft/RFA
10:30        Ende der Veranstaltung  

Zielgruppe

 

Bürgermeister:innen, Gemeindevertreter:innen, Gemeindemitarbeiter:innen, Verantwortliche von Abwasserverbänden und Kläranlagen, Klima- und Energie-Modellregionen, KLAR!-Regionen, Regionalmanagements, öffentliche Institutionen sowie weitere fachlich Interessierte.

Jetzt zum Webinar am 04.11. anmelden!

Die Teilnahme an dieser Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Wir bitten Sie um Anmeldung bis zum 3. November 2026.

Veranstalter & Veranstaltungspartner

Veranstaltet wird das Webinar vom Team Kreislaufwirtschaft – einem gemeinsamen Projekt von Ressourcen Forum Austria, Circular Economy Forum Austria, Klimabündnis Österreich und Verein Klima-Modellregionen Österreich – in Kooperation mit dem Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband.